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Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich bei Vertragsunterzeichnung (Mai 2011) meinte, dass von unserer Seite keine Verzögerung zu erwarten sei und WeberHaus sich “mal beeilen” soll Zwinkerndes Smiley. Heute weiss ich, dass das sehr mutig war. Zum Glück habe ich bisher Wort halten können, wenn auch gleich ich mit keinem so guten Gefühl in die Bemusterung gehe. Ich fühle mich grundsätzlich gut vorbereitet, aber dennoch warte ich immer noch auf “die Keule”.

Aber noch einmal auf Anfang zurück.

Ich hatte noch vor der Vertragsunterzeichnung den Ansatz, dass ich so viel wie möglich VOR der Unterzeichnung geregelt und erklärt haben möchte. Geregelt in Hinsicht auf “unerwartete Kostenpositionen”, geregelt in Hinsicht auf unsere Ausstattung, etc.

Also war ich ja zur Vorbemusterung in Linx gewesen. Das hat mir unheimlich etwas gebracht. Zum einen hat es die Entscheidung für WeberHaus positiv beeinflusst, zum anderen konnte ich mir ein Bild von den Aufpreis pflichtigen Positionen machen. Und der Tag hat mir auch ein wenig einen Einblick in die Arbeitsweise von WeberHaus gegeben. Das hatte mich in der Sales-Phase nämlich ein wenig verwirrt. Die Jungs sprechen da immer von einer Preissicherheit und von einer Preisehrlichkeit.

Als aktueller Kunde von WeberHaus kann ich das wie folgt an alle Neukunden übersetzen: Nach meinem Eindruck hält WeberHaus konsequent den Weg über den Einkauf ein. Das bedeutet, dass die vorgegebene Zielmargen zu erfüllen haben und danach konsequent ihre Preise fertigen. Alle Preise sind immer Komplettpreise, also inkl. Montage. Das verwirrt dann schon manchmal, hilft aber in Summe auch ein wenig, da nach dem Preis nix mehr kommen kann. Bekommt man dann also einen Aufpreis von 1000 Euro, wird der auch exakt wieder so rausgerechnet, wenn man das nicht haben will. Das ist grundsätzlich eine faire Sache. Dieses System hilft dem “schlüsselfertig” Bauherren genauso wie dem “ich mach alles selbst” Bauherren. Da WeberHaus ja diverse Gewerke von Subunternehmern fertigen lässt, kann da eine Preisermittlung schon einmal dauern. Und von der Theorie her “sparen” Bauherren, die “alles selbst machen” bei diesen Gewerken die Marge von WeberHaus ein. Theoretisch deshalb, weil a) dann die Gewährleistung von WeberHaus fehlt und b) man unterstellen kann, dass WeberHaus bei den Massen bessere Preise bekommt, als man selbst. Dieser Einkaufsvorteil wird dann halt mit der WeberHaus Marge saldiert. Teurer wird es über WeberHaus aber logischerweise immer, was auch in Ordnung ist. Wir wollen ja schließlich auch in Zukunft unsere Ansprechpartner bei WH haben.

Extrem bei uns stelle ich das beim Innenausbau fest, den wir dann auch bei WH rausgenommen haben. Im Bereich Spachteln, Maler / Teppich / Fliesen sind die hier in Berlin im Schnitt 50% zu teuer. Zu der Qualität kann ich nichts sagen, da ich das noch nicht gesehen habe. Die Aussage basiert auf den von WH angebotenen Preisen in den Bereichen und von hier lokal eingeholten Handwerkerangeboten. Wir haben bei den Gewerken einen Materialanteil von ca. 25% auf WH Preise ausgemacht. Wer alles selbst macht, kann hier in Berlin zu den WH Preisen also ca. 75% Punkte einsparen. Alle anderen Gewerke lasse ich bei WeberHaus machen, um eine zentrale Gewährleistung zu haben.

Zurück zur Bemusterung.

Unsere Aufpreisliste in der Bemusterung wird sich hoffentlich in Grenzen halten, da wir uns schon in der Planungsphase ziemlich am Musterhaus in Königs Wusterhausen orientiert haben. Das entspricht in vielerlei Hinsicht schon sehr unseren Vorstellungen. Ebenfalls habe ich durch Bodengutachten, etc. schon im Vorfeld versucht, die größten Positionen herauszufinden und mit einem Preis zu besehen.

So haben wir unsere Bäder von den Elementen her bereits fertig von den Preisen her. Hier fehlt jetzt “nur noch” das Fliesendesign mit entsprechenden Aufpreisen; dafür haben wir ein Budget gebildet. Das muss dann reichen Zwinkerndes Smiley.

Fortsetzung folgt…

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