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So schallte es mir entgegen, als ich mein Postpaket von Hornbach aufgemacht habe. Es ist ja sonst nicht so mein Ding, über solche Kleinigkeiten zu schreiben – aber Leute: da hängen Emotionen dran. Starte Dein Projekt. Yippi ja ja. Hornbach hat dem Paket ein Soundgeber mit Helligkeitssensor aus
Ich habe dann also letzte Woche Dienstag mein Projekt gestartet. 24 Tonnen Betonsteine verlegen, 380 Kubik Erde glattziehen, ca 100 Kubik Erde modellieren, ca 50 Kubik Recyclingschickt einbringen und 10 Kubik Split verteilen. Zeitplan: 3 Tage. Ja ja, haben wir nicht geschafft. Das schaffst du einfach nicht. ABER… wir sind ziemlich weit gekommen. Erstaunlicherweise sehr weit.
Von Anfang an.
Ich habe mich zunächst fachmännisch (ich habe ja sowas von Null Ahnung) mit dem notwendigen Großgerät eingedeckt. Ein Kindheitstraum:
Leute, einmal Bagger fahren. Korrekterweise… Radlader. Ich bin dann ziemlich aufgeregt zum Verleiher und habe mir eine Einweisung in das Teil geben lassen. Das ist so erste Stunde Fahrschule. Hier hast du Gas, bla bla bla. Irgendwann denkst du dann nur noch: MANN – SAG MIR WO ICH DIE SCHAUFEL BEWEGE.
Am nächsten Tag (Donnerstag) um 7 Uhr wurde der Radlader dann angeliefert, samt Zubehör und samt einer 150KG Rüttelplatte. Für möchtegern Profis halt. Da stand er nun. Mein Bagger. Also MEIN BAGGER.
Geil.
Ich habe dann erstmal 3 Stunden geübt – habe ca. 380 Kubik Erde verteilt und glattgezogen. Was für eine ätzende Nummer. Unseren Aushub durften wir kulanterweise auf dem Nachbargrundstück abladen. Da profitieren eigentlichen beide Seiten von. Ich bin den Mist los und der Grundstücksinhaber kann mit dem Aushub sein Grundstück auffüllen. Ich habe dann natürlich auch zugesagt, dass wir das ordentlich übergeben. Da das bisher kein Fachunternehmen richtig hinbekommen hat *kopfschüttel*, musste nun also Vati selbst ran. Ey Fachunternehmen: ich hab sowas noch NIE gemacht und habe das in weniger Zeit sowas von VIELFACH besser hinbekommen als ihr. Schämt euch.
Das Thema war dann also so um 10 Uhr erledigt. Haken hinter. Das sieht alles einfacher aus, als es ist. So ein Radlader hat seine Tücken, wenn man das aber raus hat, ist das ziemlich easy.
Ich habe dann erstmal die Baustelle eingerichtet. So eine Palette mit Pflaster wiegt so viel, dass so ein Radlader schonmal umkippen kann. Da muss man also ein wenig aufpassen. Und von dem Betonpflaster steht bei uns so einiges auf dem Hof. Und wo eine Palette steht, kann nicht gearbeitet werden. Also: Paletten müssen weg.
Na ja. Dann haben wir bei uns ganz schön gebuddelt. Erde raus, Sand rein. Erde drauf. Auskoffern der Pflasterflächen, um später die Recyclingschicht einzubringen.
Von dem Recyclingmaterial hatte ich für Freitag 30 Kubik geordert. Wie sich herausstellen sollte, reichte das nicht
. Montag haben wir dann nochmal 15 Kubik bekommen.
Freitag haben wir zuerst den Eingang fertig gemacht. Also Fundamente gesetzt, Boden bearbeitet, Blockstufen gesetzt. Recyclingmaterial eingebracht, verdichtet, Rest mit Verlegesplitt aufgefüllt. Am Tagesende Samstag war das dann alles erledigt.
Samstag und Sonntag haben wir dann auch gleich die Randsteine für die Terrasse gesetzt. Das geht eigentlich recht fix, wenn man den Dreh erstmal raus hat.
Die Steine werden ausgerichtet, fest fixiert und dann mit (so haben wir das gemacht) Estrichbeton umgossen. Man kann da auch Sand+Zement nehmen, ich habe mir aber das fertige Zeugs anliefern lassen. Da wir das per Hand gemacht haben und ohne Betonmischer, fanden wir das recht angenehm den Sand + Zement nicht mehr mischen zu müssen.
Am Tagesende hatten wir dann auch schon die Recyclingschicht eingebracht und einen Teil verdichtet. Den Rest haben wir dann am Montag gemacht, da man mit dem Verdichter am Sonntag nicht arbeiten kann. Da brauchst du schon ziemlich kulante Nachbarn…
Wir haben Sonntags dann andere leise Arbeiten gemacht. Z.B. das Geländeniveau für die PKW Stellplätze etc. definiert. Das will alles fein sauber geplant sein. Wir haben bei uns nämlich verschiedene Gefälle. Dadurch entsteht ein Bedarf an Entwässerungsrinnen, etc. Die haben wir dann auch alle gleich besorgt.
Joah. Montag habe ich dann noch das ganze Gelände mit dem Radlader fertig modelliert. Wir sind jetzt also “Sandberge”frei. Es wird so langsam. Von dem fertigen Gelände habe ich leider keine Fotos aktuell zur Hand. Mein Akku war leer
. Meine Innenausbau-Serie setze ich dann bald auch wieder fort.